Stehende Ovationen und viel Beifall beim  Neujahrskonzert am 21. Januar.

Das war schon etwas Besonderes, was der Musikzug zu seinem Neujahrskonzert in der Stockstädter Altrheinhalle präsentierte. Ein breites Spektrum an Musikstilen, eine "lockere Moderation" seines Vorsitzenden und ein Dirigent, der seinen Musikern alles abverlangte, brachte die rund 270 Besucher zum Staunen. Wie aber auch in der Vorankündigung beschrieben, war die eine oder andere Überraschung gelungen.

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Das Publikum war begeistert

Nach der Eröffnung mit der Fanfare von "20th Century Fox" schafften es die Musiker um Dirigent Alexander Jung von Stück zu Stück das Publikum immer mehr in ihren Bann zu ziehen. Von Verdi und Strauß bis hin zu Udo Jürgens war alles vertreten. Mit Melodien wie "Don't cry for me Argentina" oder "Wonderland by Night" brillierten die beiden Trompetensolisten Lothar Schurr und Günter Herget. Beim "Paso Doble" stellten dann die Flügelhornisten Harald Schmidt, Luigi Urzo, Volker Brettnich und Markus Linert ihr Können unter Beweis. Mit den "Lassus Trombones" brachten die Posaunisten Willi und Marko Herget, Thomas Schmid, Timo Allmann und Florian Stricker das Publikum im Saal auf Hochstimmung. Zu den Höhepunkten des Abends zählten zweifelsohne auch die beiden Einlagen nach der Pause mit einer Parodie auf die Blues Brothers, performt von Jochen Spengler und Markus Linert. Aber auch kurz vor Schluss stand der Saal Kopf, nachdem die Brüder Markus und Tim Linert im schottischen Kilt und Dudelsäcken einmarschierten und anschließend mit dem Orchester "Highland Cathedral" spielten. Spätestens hier war jedem bewusst, das ist kein gewöhnliches Konzert.

Mit stehenden Ovationen verlangte das Publikum nach Zugaben, die mit "Blue spanish eyes" und "Bis bald auf Wiedersehen" den Abend zu einem unvergessenen Erlebnis werden ließen.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für die Geldspende der Sparkassenstiftung

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und an den Dirigenten, der Schwarm aller anwesenden Frauen, bei seiner privaten "Modenschau".